Seit dem Winter 2025/2026 herrscht im Kanton St.Gallen eine ausgeprägte Trockenperiode. In den vergangenen Monaten fiel deutlich weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt. Die Wasserstände von Bächen, Flüssen und Grundwasser befinden sich auf einem tiefen bis sehr tiefen Niveau. Gleichzeitig führen die anhaltende Hitze und die hohen Temperaturen zu einer fortschreitenden Austrocknung der Vegetation. Für die Region Fürstenland gilt seit 26. Juni 2026 die Waldbrandgefahrenstufe 4 («grosse Gefahr»).
Die anhaltende Trockenheit und die aussergewöhnliche Hitze erhöhen das Risiko von Wald- und Flurbränden erheblich. Bereits kleinste Zündquellen können Brände verursachen. Ein Brand hätte weitreichende Auswirkungen auf Bevölkerung, Natur und Sachwerte. Gleichzeitig würden Löscharbeiten grosse Mengen Wasser beanspruchen, die aufgrund der aktuellen Situation nur beschränkt zur Verfügung stehen. Zudem stellen Einsätze bei hohen Temperaturen eine erhebliche Belastung für die Einsatzkräfte dar.
Das Feuerverbot gilt bis auf Widerruf auf dem gesamten Gemeindegebiet im Wald sowie in einem Abstand von bis zu 200 Metern zum Waldrand. Verboten sind insbesondere das Entzünden von Feuer, das Grillieren sowie das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen wie Zigaretten oder Streichhölzern.
Die Gemeinde Oberuzwil bittet die Bevölkerung, diese Vorschriften konsequent einzuhalten und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur zu leisten. Auch ausserhalb des Verbotsperimeters ist im Umgang mit Feuer grösste Vorsicht geboten. Die Situation wird laufend geprüft. Sobald sich die Lage nachhaltig entspannt, kann das Feuerverbot aufgehoben werden.